ULAN BATOR: Nach den schwersten Ausschreitungen in der jüngeren Geschichte der Mongolei hat sich die Lage in der Hauptstadt Ulan Bator beruhigt.
Korrespondenten berichten, in den Straßen patrouillierten Sicherheitskräfte. Die Regierung hatte zuvor einen viertägigen Ausnahmezustand über Ulan Bator verhängt, nachdem bei Unruhen fünf Menschen getötet und mehr als 300 verletzt worden waren. Auslöser waren Vorwürfe der Opposition über angebliche Manipulationen bei der Parlamentswahl am Sonntag. Die Wahlkommission und internationale Beobachter hatten jedoch keine größeren Verstöße festgestellt. Nach dem vorläufigen Endergebnis siegte die regierende Mongolische Revolutionäre Volkspartei deutlich vor der oppositionellen Demokratischen Partei.
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